Symposium 03.02.2023

Darmstadt, 03.02.2023

NEWS

PanTum Detect® und Krebs-Scan im Fokus von Krebsfrüherkennungssymposium

Im Vorfeld zum Weltkrebstag am 4. Februar 2023 diskutierten ExpertInnen und PatientInnen beim „Symposium Krebsfrüherkennung – Früher hilft besser“ über wegweisende Innovationen aus der Biotechnologie und Medizin, die bereits heute dazu beitragen, Krebserkrankungen in frühen Stadien zu erkennen.  

Die HanseMerkur Versicherung stellte dabei das von ihr ins Leben gerufene Früherkennungsprogramm„Krebs-Scan“ vor, das den Bluttest PanTum Detect® der Zyagnum AG mit nachgelagerter etablierter Bildgebung (PET/CT und MRT) kombiniert und als Zusatzversicherung verfügbar ist. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht nicht nur die Erkennung von Tumoren, sondern bietet auch durchgehende Betreuung und Beratung.

Beim Symposium betonte Bestseller-Autorin und ehemalige Brustkrebs-Patientin Nicole Staudinger die Dringlichkeit einer verstärkten Sensibilisierung für die Krebsfrüherkennung. Denn weniger als die Hälfte der jährlichen Neuerkrankungen kann mit den derzeit verfügbaren Früherkennungsangeboten erkannt werden, doch dabei ist die frühzeitige Entdeckung ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Behandlung.

Auch Zyagnum-Vorstand Ralf Schierl war als Redner beim Symposium geladen und unterstrich die Funktionalität und das Einsatzgebiet des PanTum Detect®s im Rahmen des Krebs-Scans: „Der PanTum Detect® liefert Hinweise auf eine mögliche Tumorerkrankung und kann so als Filter dienen, bei welchen Menschen der Einsatz eines bildgebenden Verfahrens zur Abklärung des Verdachts sinnvoll ist.“ 

Die Diskussion beim Symposium verdeutlichte, dass innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung stärker vorangetrieben werden müssen – gerade in Deutschland. Die HanseMerkur setzt hier ein wichtiges Zeichen mit dem „Krebs-Scan“-Programm. Das sah auch Thomas Schulz, Reporter der SPIEGEL-Chefredaktion, Autor und Experte für Innovationen im Gesundheitsbereich so: „Im deutschen Gesundheitswesen müssen wir uns mehr trauen. Viele Menschen könnten heute deutlich besser versorgt sein, wenn wir Digitalisierung und Technologien schneller vorantreiben würden.“

Ein Mitschnitt des Symposiums ist in der Zyagnum-Mediathek verfügbar.

PRESSEKONTAKT

Anette Ludwig
Zyagnum AG
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Über Zyagnum: Das Darmstädter Biotechnologieunternehmen Zyagnum AG entwickelt Diagnostiklösungen für die Humanmedizin. Zyagnum verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis immunologischer Prozesse und deren Zusammenhang mit Erkrankungen. So lassen sich mit der von Zyagnum entwickelten EDIM®-Technologie mittels Bluttests spezifische Antigene in Immunzellen nachweisen, die bei der Tumorentwicklung eine Rolle spielen können. Das Unternehmen beschäftigt heute mehr als 50 Mitarbeiter und wurde durch Zyagnum-Vorstandschef Ralf Schierl gemeinsam mit Johannes Coy 2007 gegründet.

Über EDIM®: Wenn der menschliche Organismus entgleist und in Richtung Erkrankung läuft, erkennt dies häufig als erstes das Immunsystem, oft vor jeder Symptomatik. Die von uns entwickelte Plattformtechnologie EDIM® (Epitope Detection in Monocytes) nutzt die Mechanismen des Immunsystems, um solche Entgleisungen aufzuspüren. Die EDIM®-Technologie untersucht Makrophagen auf Antigene, die zuvor von diesen Immunzellen durch Phagozytose ins Zellinnere aufgenommen wurden – deshalb bezeichnen wir EDIM® auch als immunologische Biopsie.

Über PanTum Detect®: Der PanTum Detect® basiert auf der EDIM®-Technologie und detektiert die Enzyme TKTL1 und DNaseX (Apo10) in Makrophagen. Eine großangelegte Studie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf konnte zeigen, dass mit dem PanTum Detect® der entscheidende Hinweis gegeben werden kann, welche Menschen ohne typische Symptome und Krebsverdacht in einem Gesund-Screening von einer weitergehenden Untersuchung durch bildgebende Verfahren profitieren. Im Falle der Studie aus dem Jahr 2022 wurde bei 124 Probanden von über 5.000 Studienteilnehmern ein Hinweis auf einen bis dahin unerkannten Krebs oder eine Krebsvorstufe geliefert – allein in der Studie für 29 verschiedene Tumorentitäten (Positiv Prädiktiver Wert: 82%).